Offener Brief an „Aktion Deutschland Hilft“

Januar 15, 2009

Offener Brief
An

Aktion Deutschland Hilft e.V.
Kaiser-Friedrich-Straße 13
53113 Bonn

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Aktion Deutschland Hilft e.V. (ADH) wurde im Jahr 2001 von zehn renommierten deutschen Hilfsorganisationen gegründet, um im Falle großer Katastrophen schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Ziel von ADH ist, ohne unnötige Zeitverzögerung den Not Leidenden zu helfen.
Zweck des Vereins ist die Information der Öffentlichkeit und einzelner Personen über die allgemeine Lebenssituation und die Lebensumstände von Verletzten, Kranken, Behinderten , Sterbenden und in sonstiger Weise von Not und Katastrophenfällen betroffenen Personen sowie über die vom Verein und dessen Mitgliedsorganisationen zur Bewältigung oder Verbesserung dieser Situation und Lebensumstände vorgesehenen und geleisteten Hilfsmaßnahmen, sowie die Beschaffung von Mitteln für Hilfsaktionen anderer gemeinnütziger Körperschaften, um Menschen, die in der Regel außerhalb Deutschlands von Katastrophen oder humanitären Notsituationen betroffen sind, beizustehen. Der Verein handelt im Geiste von Solidarität, Toleranz und Partnerschaft.
Sicherlich kommt Ihnen die Einleitung dieses Briefes bekannt vor, denn sie beruht auf Ihrer im Internet veröffentlichten Selbstdarstellung und Satzung.
In diesen Tagen frage ich mich jedoch, warum aus der „Aktion Deutschland Hilft“, eine „Aktion Deutschland Schweigt“ geworden ist!
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Warum keine Freude aufkommt! – Zum Tode Saddam Husseins

Januar 1, 2007

„Glanz und Ehren mit Hochmut gepaart, ziehen sich selbst ins Verderben“. Lao-tse

Am 30.12.2006 wurde Saddam Hussein der frühere Präsident des Iraks hingerichtet.

Vorausgegangen war ein Prozess, dessen Ausgang bereits am ersten Prozesstag feststand.

Dem Prozess war ein äußerst fragwürdiger Krieg vorausgegangen, der bis heute kein Ende gefunden hat.

Dem Krieg war eine monatelange politische Farce vorausgegangen, die die Lüge zum zentralen und vielerorts hoffähigen Bestandteil von Globalpolitik gemacht hat.

Mit der Hinrichtung von Saddam Hussein wird die gegenwärtige US-amerikanische Regierung das Kapitel Irak nicht schließen können, denn der Irak entzieht sich ihrer Kontrolle. Offiziell hat das Bush-Abenteuer im Irak bis zum 31.12.2006, 3000 amerikanischen Militärangehörigen das Leben gekostet und die Verluste werden nicht mit dem Ende des Jahres 2006 aufhören. Von den mittlerweile über 650.000 irakischen Opfern, die dieser unsinnige Krieg bislang gekostet hat, ganz zu schweigen.

Eine vollendete Mission sieht anders aus!

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Kommentar zu Prof. Wolffsohn in der FAZ „Anatomie des Terrors“ 06/05,Teil 2

August 24, 2006

Im Irak geht es nicht um die Ablehnung der Demokratie, sondern um die Ablehnung der Besatzungsdemokraten und die Ausrichtung des Ergebnisses auf amerikanische Interessen in der Region.

Die amerikanische Außenpolitik fordert auf der einen Seite den Abzug syrischer Truppen aus dem Libanon, da freie Wahlen unter Besatzung nicht stattfinden können, hält aber im gleichen Atemzug freie Wahlen im Irak unter Besatzung für möglich.

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